Welcher Rohstoff eignet sich am besten zum Traden?

Which Commodity
Is Best for Trading?
ROHSTOFFE

The Top Ten
Rohstoffe
to Trade

Commodities sind im Wesentlichen Rohstoffe, aus denen andere Güter hergestellt werden; die Basis-Bausteine der globalen Wirtschaft. Infolgedessen sind sie oft ein hervorragendes Investitionsinstrument. Rohstoffe werden in zwei Hauptkategorien eingeteilt: Hard commodities und Soft commodities.

Hard commodities werden im Boden geschürft oder aus natürlichen Ressourcen gefördert. Diese Kategorie enthält Metalle wie Gold, Silber und Eisen sowie Energien wie Öl, Erdgas und Kohle. Soft commodities sind Agrarprodukte wie Vieh und Feldfrüchte. Die Rohstoffmärkte sind bei Tradern populär. Der Grund ist, dass sie hochvolatil sind, eine Eigenschaft, die Tradern größere Erfolgschancen bietet. Der Unterschied von Commodities zu anderen Waren ist, dass sie austauschbar und standardisiert sind und ihre Kurse von den entsprechenden Rohstoffbörsen fixiert werden.

Allerdings sind für das Traden nicht alle Commodities gleich.

Einige sind besser als andere. Bei der breiten Palette von Commodities auf dem Markt ist es wichtig zu wissen, was einen Rohstoff zu einem guten Tradinginstrument macht.

  • Rohöl

  • Gold

  • Silber

  • Platin und Palladium

  • Unedle Metalle: Kupfer, Eisen, Stahl, Aluminium

  • Kaffee

  • Erdgas

  • Sojabohnen

  • Mais

  • Weizen

Was macht einen guten
Trading-Rohstoff aus?

Beim Commodities-Trading sollten Sie als erstes auf die Liquidität achten. Denn die Liquidität bestimmt die Leichtigkeit, mit der Sie einen Rohstoff verkaufen oder kaufen können. Ein liquider Markt ist generell mit einem relativ niedrigeren Risiko verbunden, da es wahrscheinlich ist, dass jemand die andere Seite einer Tradingposition einnehmen möchte. Ein guter Rohstoff hat in der Regel jederzeit einen etablierten Markt von Käufern und Verkäufern.

Hohe Liquidität bedeutet auch, dass der Rohstoff ein geringeres Slippage-Risiko hat. Slippage bezieht sich auf die Verluste, die entstehen, wenn die Geld-Brief-Spreads breit sind, und ist bei Commodities mit geringer Liquidität häufig. Die Liquidität macht den Unterschied zwischen den am meisten gehandelten Commodities und dem Rest aus. Dies führt zu einer überaus wichtigen Frage.

Welche Commodities sind die zehn besten zum Traden?

Die folgende Liste führt die weltweit am häufigsten gehandelten Commodities an. Erfahren Sie heute die Vorteile des Commodities-Tradings.

1. Rohöl

Als Rohstoff für viele Produkte wie Diesel, Benzin, Schmierstoffe und Petrochemie ist Rohöl einer der gefragtesten Commodities der Welt. Zwei Sorten von Rohöl werden als Maßstab für den globalen Preis herangezogen: Brent und West Texas Intermediate (WTI). Die Schwankungen der Rohölpreise sind insbesondere für Entscheidungen über die Fördermengen der Organisation der erdölexportierenden Länder (OPEC – Organization of the Petroleum Exporting Countries) anfällig.

Brent ist eine „süße“ und „leichte“ Rohölsorte, die in der Nordsee gefördert wird. Das Öl wird wegen seines niedrigen Schwefelgehalts als süß und aufgrund seiner relativ niedrigen Dichte als leicht bezeichnet. Diese beiden Eigenschaften bedeuten, dass das Öl ziemlich einfach in nutzbare Endprodukte raffiniert werden kann.

WTI, das auch als amerikanischen Rohöl bezeichnet wird, wird in mehreren US-Bundesstaaten gefördert und ist ein anderes „süßes“ und „leichtes“ Öl mit sogar noch niedrigerer Dichte und Schwefelgehalt als Brent. Obwohl der WTI-Preis in der Vergangenheit stark vom Verbrauch in den USA abhängig war, führten Entwicklungen zur Erleichterung des Ölexports dazu, dass sein Preis stärker mit dem Brent-Preis korreliert.

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2. Gold

Gold, eines der Edelmetalle, blieb über die Geschichte hinweg eine stark nachgefragte Handelsware aufgrund der zahlreichen Eigenschaften, durch die es sich für viele industrielle und kommerzielle Nutzungen eignet. Während dieser Rohstoff in traditionellen Branchen wie der Schmuckindustrie und Medizin weiter genutzt wird, wurde er auch zu einem wesentlichen Werkstoff in der Elektronik- und Luft- und Raumfahrtindustrie.

Zudem gilt Gold weithin als sicherer Hafen für Anlagen, da es in der Lage ist, seinen Wert in Zeiten von wirtschaftlicher Instabilität und politischer Unsicherheit beizubehalten oder zu erhöhen. Deshalb machen viele Trader Geld zu Gold, um ihr Risiko zu minimieren, wenn Fiat-Währungen Wert verlieren. Auswirkungen auf die Goldpreise zeitigen auch Entscheidungen von Zentralbanken, die Goldreserven haben, mehr Gold zu kaufen, um ihre Währungsreserven zu diversifizieren. Die größten Goldproduzenten der Welt sind China, Australien, Russland und die Vereinigten Staaten.

3. Silber

Ähnlich wie Gold ist auch Silber ein stark nachgefragtes Edelmetall, das über die Geschichte weg beliebt blieb. Obwohl viele Gold als zuverlässigere Wertanlage vorziehen, gilt auch Silber weiterhin als sicherer Hafen, da sein Wert in Zeiten von Instabilität häufig steigt.

Was Silber weniger populär macht, ist der Umstand, dass die Silberpreise im Gegensatz zu den Goldpreisen in einem bedeutenden Maß von der Nachfrage der Industrie abhängen. Obwohl dieser Rohstoff viele Verwendungen hat, wird fast 50% der Nachfrage der industriellen Nutzung bei der Herstellung von fotografischen Filmen, LEDs und RFID-Chips, Solarpaneelen und Akkus zugeschrieben.

Das bedeutet, dass die Silberpreise tendenziell getroffen werden, wenn die Industrieproduktion fällt.

Außerdem wird Silber oft aus Erzen anderer Metalle wie Kupfer, Gold und Blei gewonnen, sodass die Schwankungen der Nachfrage nach diesen Metallen sich auch auf den Wert von Silber auswirken. Die wichtigsten Fundstellen der Erze, aus denen Silber gewonnen wird, liegen in Mexiko, Kanada, den Vereinigten Staaten, Polen, Bolivien, Peru und Australien.

4. Platin und Palladium

Zwei weitere Edelmetalle – Platin und Palladium – haben sich über die Jahre hinweg zu Top-Commodities für Traden entwickelt. Palladium, ein sehr seltenes Metall, wird zunehmend als sicherer Rohstoff betrachtet, da seine Preise von Inflation oder politischen Unsicherheiten kaum betroffen sind. Der Rohstoff wurde auch deshalb beliebter, weil sein Preis über die Jahre hinweg stetig gestiegen ist. Laut Prognosen soll sich dieser Trend in der nächsten Zukunft fortsetzen.

Palladium wird hauptsächlich in den Katalysatoren der Auspuffanlagen von Autos verwendet, wird aber auch für andere katalytische Reaktionen in der Industrie gebraucht sowie in der Schmuckindustrie und in der Zahnmedizin eingesetzt. Das Metall kommt abgesehen von den Kupfer- und Nickellagerstätten in Südafrika und Kanada auch gediegen in Äthiopien, Australien, Nord- und Südamerika und Russland vor.

Platin ist ein weiteres sehr seltenes Metall. Rund 97% des Platins der Welt kommt aus nur fünf Ländern: Südafrika, Zimbabwe, Russland, Kanada und den Vereinigten Staaten. Ähnlich wie Palladium wird auch Platin hauptsächlich in Katalysatoren genutzt, wird aber auch in der Schmuckindustrie, für Zahnarztausrüstung und elektrische Kontakte verwendet.

Zunehmend populär wird Platin bei Commodities-Tradern aufgrund seiner Fähigkeit, sich in weniger günstigen wirtschaftlichen Bedingungen relativ gut zu entwickeln. Außerdem steigt die Nachfrage des Metalls, da in der Industrie weitere Einsatzmöglichkeiten entdeckt werden.

5. Unedle Metalle

Unedle Metalle sind gewöhnliche Metalle, die im Allgemeinen auf der ganzen Welt vorkommen und einfacher abzubauen sind. Im Gegensatz zu Edelmetallen sind unedle Metalle reichlich vorhanden, weshalb ihre Preise häufig viel niedriger sind als die von Edelmetallen. Allerdings hat die steigende Nachfrage nach diesen Metallen aufgrund ihrer zunehmenden Verwendung in vielen Industrie- und Handelssparten weiter positive Auswirkungen auf ihre Preise.

Die am häufigsten getradeten unedlen Metalle sind:

Kupfer

Kupfer, das hauptsächlich in Chile, China, Peru und den Vereinigten Staaten abgebaut wird, ist korrosionsbeständig und ein außergewöhnlich guter Leiter für Elektrizität und Wärme. Diese Eigenschaften machen es zu einem geschätzten Industriewerkstoff in der Erzeugung von Elektronik und für Legierungen wie Bronze und Messing.

Stahl

Stahl, eine Legierung aus Eisen und Kohlenstoff, ist ein ziemlich günstiges, aber äußerst festes Metall, das sich für den Einsatz in der Fertigungs-, Bau- und Infrastrukturindustrie eignet. Das Metall wurde aufgrund der großen Bandbreite von Nutzungen ziemlich beliebt. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Preise für Stahl, da er eine Legierung ist, dazu tendieren, vom Wert seiner Bestandteile abzuhängen. Der größte Stahlproduzent der Welt ist China gefolgt von Indien, Japan und den USA.

Eisen

Eisen ist ein sehr häufig vorkommendes Metall, das auch leicht abzubauen ist. China, Australien, Indien und Brasilien sind die größten Eisenerzproduzenten der Welt. Diese Handelsware hat verschiedene industrielle und chemische Anwendungen und wird auch für die Stahlerzeugung gebraucht. Historisch gab es ein ausreichendes Angebot, um die Nachfrage zu befriedigen, sodass die Eisenpreise relativ stabil blieben. Zunehmende Verstädterung in den letzten Jahren trug zu einer kontinuierlichen Nachfrage nach dem Metall bei.

Aluminium

Aluminium ist ein weiteres wichtiges unedles Metall, das außerordentlich leicht und korrosionsbeständig ist. Die größten Aluminiumproduzenten sind China, Kanada, Indien und Russland. Aluminium wird oft mit anderen Metallen kombiniert, um Legierungen zu bilden, die fest und leicht sind. Dementsprechend hat das Metall viele kommerzielle Anwendungen wie im Bauwesen, der Verpackungsindustrie und der Flug- und Fahrzeugfertigung.

6. Kaffee

Jeden Tag werden über zwei Milliarden Tassen Kaffee getrunken, sodass es wohl keine Überraschung ist, dass Kaffee eine der ältesten und am meisten gehandelten Commodities der Welt ist.

Bei einem geschätzten Handelsvolumen von über 15 Milliarden Dollar ist Kaffee der bedeutendste Getränke-Rohstoff und eine der größten Lebensmittel-Commodities nach Handelsvolumen. Brasilien ist der bei weitem größte Kaffeeproduzent der Welt, gefolgt von Vietnam, Kolumbien und Indonesien.

7. Erdgas

Erdgas ist eine bedeutende nicht-erneuerbare Quelle von Energie und Brennstoff. Es ist trotz der zunehmenden Nutzung von erneuerbaren Energiequellen weiterhin einer der am meisten gehandelten Rohstoffe weltweit.

Erdgas wird für Stromerzeugung, Heizen und Kochen sowie in der Herstellung von Kunststoffen, Arzneimitteln, Textilien und Düngemitteln eingesetzt. Die größten Erdgasproduzenten der Welt sind die USA, Russland, Iran und Katar.

8. Sojabohnen

Sojabohnen, auch einfach als Soja bezeichnet, sind eine der beliebtesten Soft commodities. Sojabohnen können relativ günstig erzeugt werden und sind eiweißreich. Neben der Verwendung für die Biodieselproduktion werden sie auch

für die Erzeugung von verschiedenen Lebensmitteln und Agrarprodukten wie Sojaöl, Tierfutter und Fleisch- und Milchersatzprodukte genutzt. Die Vereinigten Staaten sind der größte Sojaproduzent gefolgt von Brasilien, Argentinien und Indien.

9. Mais

Mais ist eine wichtige Nahrungsmittelquelle, die in erster Linie für die Erzeugung von Ethanol, Tierfutter, Stärke und Maissirup genutzt wird, und ein wertvoller Agrarrohstoff, der bei Tradern beliebt ist.

Mais gilt auch als eine der vielseitigsten Feldfrüchte, und die Nachfrage danach wurde durch das Aufkommen von Biokraftstoffen weiter angeheizt. Die größten Maiserzeuger der Welt sind Argentinien, China, die USA und Brasilien.

10. Weizen

Weizen ist als wesentliches Element in der Erzeugung von verschiedenen Nahrungsmitteln wie Mehl, Brot und Frühstücksflocken nicht nur ein unersetzlicher Rohstoff, sondern auch eine wesentliche Nahrungsmittelquelle.

Der Handelswert von Weizen wird auf über 45 Milliarden Dollar geschätzt, womit er eine der am meisten gehandelten Nahrungsmittel-Commodities der Welt ist. China und Indien sind die größten Weizenerzeuger der Welt.

Jeder Rohstoff ist einzigartig, und es ist wesentlich, die verschiedenen Faktoren zu verstehen, die sich spezifisch auf jeden einzelnen auswirken. Die hohe Volatilität ist jedoch ein Faktor, der generell bei allen Commodities festzustellen ist, und dahinter verbergen sich einige allgemeine Einflüsse.

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Was beeinflusst die Preisbildung von Commodities am stärksten

Angebot und Nachfrage

Auf Commodities-Preise wirken sich Änderungen von Angebot und Nachfrage des jeweiligen Rohstoffs aus. Das allgemeine Prinzip ist, dass Preise steigen, wenn die Nachfrage steigt oder das Angebot dieses Rohstoffs sinkt. Umgekehrt fallen Preise bei zunehmendem Angebot und nachlassender Nachfrage.

Nachrichten über Commodities

Nachrichten verändern die Rohstoffpreise, da sie eine bedeutende Auswirkung auf die Marktstimmung haben. Zum Beispiel werden negative Nachrichten wahrscheinlich zu einer negativen Marktstimmung führen, die wahrscheinlich ihrerseits die Preise drückt. Nachrichten sind ein wichtiger Preisbeeinflusser, da bei vielen Commodities außergewöhnliche Preisbewegungen schon bei Gerüchten von wichtigen Nachrichten eintreten.

Währungsschwankungen

Commodities werden in der Regel in USD notiert und tendieren – obwohl es nicht garantiert ist – zu einer negativen Korrelation mit dem USD. Wenn ihr Preis steigt, fällt sein Kurs und umgekehrt.

Wirtschaftswachstum

Das Wirtschaftswachstum eines Landes kann sich auf den Preis eines Rohstoffes auswirken, insbesondere wenn das fragliche Land ein großer Produzent dieses Rohstoffs ist. Der Grund hierfür ist, dass das Wirtschaftswachstum die industrielle Stärke fördert. Der Wirtschaftskrieg Venezuelas wirkte sich zum Beispiel auf die Ölpreise aus. Obwohl Venezuela ein bedeutender Ölproduzent ist, bedeutete die wirtschaftliche Instabilität, dass die Regierung nicht in der Lage war, die Ölindustrie instand zu halten und in sie zu investieren. Das führte zu einer eingeschränkten Ölproduktion, die sich ihrerseits auf das Ölangebot und eine höhere Preisvolatilität auswirkte.

Weltpolitisches Umfeld

Commodities-Preise werden oft vom weltpolitischen Umfeld des Landes beeinflusst, aus dem ein Rohstoff stammt. Das bedeutet, dass sich politische Unsicherheit auf die Preise auswirkt. Da zum Beispiel Eisen und Stahl weitgehend in China produziert werden, wird ihr Preis stark von politischen Spannungen beeinflusst, die China betreffen. Die Stahl- und Eisenpreise wurden vom Handelskrieg zwischen den USA und China beeinflusst.

Wetter

Das Wetter spielt eine Schlüsselrolle bei der Preisbildung von Commodities, insbesondere von Agrarrohstoffen. Schlechtes Wetter, das einer Ernte schadet, kann eine höhere Nachfrage dieses Rohstoffs bewirken und wird wahrscheinlich die Preise in die Höhe treiben. Andererseits kann gutes Wetter zu einer guten Ernte führen, was sich in einem Angebot niederschlägt, das die Nachfrage übersteigt. In einem derartigen Szenario wird der Preis des Rohstoffes wahrscheinlich fallen.

Das Wetter kann sich auch auf Nicht-Agrarprodukte wie Öl auswirken. Zum Beispiel kann eine Kältewelle zu einer erhöhten Nachfrage nach Öl und Erdgas zu Heizzwecken führen, was wahrscheinlich die Preise dieser Commodities anziehen lässt.

Verbrauchertrends

Änderungen bei Verbrauchergewohnheiten und im Kaufverhalten können sich auf Rohstoffpreise auswirken. Traders, die mit Energie-Commodities traden möchten, müssen sich bewusst sein, dass potenziell wirtschaftliche Rückschläge eintreten können, wenn die Leute auf technologische Neuerungen bei alternativen Energiequellen setzen. Ein Wechsel zu Energiequellen wie Solarenergie, Biobrennstoffe und Windkraft kann die Nachfrage nach Rohöl und Erdgas sinken lassen und damit auch die Preise dieser Commodities. Andererseits kann eine zunehmende Nutzung von Biobrennstoffen die Nachfrage nach Mais erhöhen und dessen Preis steigen lassen.

Neben diesen allgemeinen Preisbildungsfaktoren haben manche Rohstoffe ihre eigenen spezifischen Faktoren. Das Verständnis dieser spezifischen Faktoren, die die Preise der einzelnen Commodities beeinflussen, ermöglicht es Ihnen, informierte Entscheidungen zu treffen, wenn Sie mit dem Traden beginnen.

How are Commodities
Traded?

Rohstoffe werden hauptsächlich auf zwei Arten gehandelt: über Terminkontrakte (Futures) oder Differenzkontrakte (Contracts for difference – CFDs). Der Futures-Markt war traditionell die direkteste Möglichkeit, Commodities zu traden. Ein Rohstoff-Terminkontrakt ist eine bindende Vereinbarung, einen bestimmten Rohstoff zu einem vorbestimmten Preis zu einem festgelegten zukünftigen Zeitpunkt (Tag und Uhrzeit) zu kaufen oder zu verkaufen.

Andererseits sind Differenzkontrakte auf Rohstoffe (CFDs auf Commodities) eine modernere und populäre Möglichkeit des Rohstoff-Tradings. Im Gegensatz zum Terminkontrakt-Trading, das im Allgemeinen einen größeren Kapitaleinsatz erfordert, bieten Rohstoff-Differenzkontrakte hohe Leverage-Effekte. Ein großer Hebel ermöglicht es Tradern, große Risikopositionen beim zugrundeliegenden Rohstoff mit nur einem Bruchteil des erforderlichen Kapitals einzunehmen. Anders ausgedrückt, können Sie mit beträchtlich weniger Kapital beginnen, Differenzkontrakte zu traden, als dem, das Sie für Terminkontrakte bräuchten.

Grundlegendes zu Rohstoffen

Abgesehen von der Möglichkeit mit Margin zu traden, ermöglichen es Rohstoff Differenzkontrakte Tradern, von steigenden und fallenden Märkten zu profitieren. Bei einem fallenden Markt können Sie short gehen (verkaufen), was heißt, dass Sie teuer verkaufen und billig zurückkaufen.

Wenn Sie verkaufen, ist Ihr Gewinn die Differenz zwischen dem Verkaufspreis und dem Kaufpreis beim Schließen der Position.

Differenzkontrakte sind komplexe Produkte, sobald Sie aber den Markt studiert haben, können Sie in wenigen Schritten zu traden beginnen.

Schritt 1

Schritt 2

Wählen Sie einen Rohstoffmarkt, indem Sie sich für die Rohstoffart entscheiden, die Sie traden möchten.

Schritt 3

Entscheiden Sie aufgrund Ihrer Marktanalyse, ob Sie kaufen oder verkaufen möchten. Wenn Sie denken, dass der Preis eines Rohstoffes steigen wird, können Sie kaufen (long gehen), und wenn Sie glauben, dass er fallen wird, können Sie verkaufen (short gehen).

Schritt 4

Wenn Sie sich für die Richtung Ihres Trades entschieden haben, müssen Sie entscheiden, wie viele Einheiten des Rohstoffes Sie kaufen oder verkaufen möchten.

Schritt 5

Setzen Sie einige Risikomanagementparameter. Differenzkontrakte haben ein hohes Risiko, und es ist vernünftig, das Tradingrisiko mit Risikomanagement-Tools zu kontrollieren.

Schritt 6

Platzieren Sie Ihren Trade und überwachen Sie Ihre Position. Wenn Sie Ihren Trade platziert haben, sollten Sie ihn ständig im Auge behalten, da der Markt plötzlich umschlagen kann.

Egal welchen Rohstoff Sie zu traden wählen, sollte Ihr Trading nicht willkürlich sein. Es sollte auf einer vernünftigen Strategie aufbauen.

Was sind die Grundlagen einer Rohstoff-Tradingstrategie

Eines der Hauptelemente einer guten Rohstoff-Tradingstrategie ist die eingehende Analyse des Rohstoffs, den Sie traden möchten. Hierfür müssen Sie die Fundamentalanalyse und die technische Analyse verstehen. Sie können zwar nur eine der Analysemethoden verwenden, doch Trader nutzen üblicherweise beide.

Die technische Analyse hilft Ihnen, wenn Sie lernen und entscheiden, wann in den Markt einzusteigen und wann wieder auszusteigen. Diese Art von Analyse beruht auf der Nutzung von Charts und Indikatoren, um historische Muster zu finden, die dabei helfen sollen, künftige Preisbewegungen zu prognostizieren.

Die Fundamentalanalyse hilft Ihnen, die makroökonomischen Grundlagen und Ereignisse zu verstehen, die sich auf die Preise auswirken. Sie können mit Ihrer Fundamentalanalyse beginnen, indem Sie Berichte über den Rohstoff, den Sie zu traden beabsichtigen, und die täglichen rohstoffbezogenen Nachrichten von angesehenen Quellen lesen. Wenn Sie Ihre Strategie ausgearbeitet haben, ist es vernünftig, ihre Tauglichkeit mit einem Demo-Konto zu testen.

Ihre Strategie muss von soliden Risikomanagementregeln unterstützt werden, um potenzielle Verluste zu minimieren. Da Rohstoffe dazu tendieren, viel volatiler als andere Investitionsarten zu sein, ist es ziemlich leicht, dass ungünstige Preisbewegungen Ihr gesamtes Konto aufbrauchen, wenn Sie Bedrohungen Ihrer offenen Positionen nicht überwachen.

Stop-Loss-Order sind ein Tool, das Sie zur Unterstützung Ihres Risikomanagements einsetzen können, wenn Sie Differenzkontrakte auf Rohstoffe traden. Wie Ihr Name vermuten lässt, hilft Ihnen eine Stop-Loss-Order, Ihre Verluste zu begrenzen, indem Ihre Position automatisch geschlossen wird, wenn der Markt einen vorher festgelegten Preis erreicht. Sie müssen jedoch bedenken, dass eine Stop-Loss-Order nicht immer zum von Ihnen festgelegten Preis ausgeführt werden kann. Manchmal gibt es Preislücken aufgrund von Slippage, und Sie müssen garantierte Stop-Orders verwenden, wenn Sie möchten, dass Ihr Trade zu einem exakten Preis geschlossen wird.

Hinweis: Nicht alle Rohstoffe bergen dasselbe Risiko. Sie müssen sicherstellen, das Risikoprofil jedes Rohstoffes zu verstehen, den Sie traden möchten.

Trading von Top-Rohstoffen

Rohstoff-Trading ist anders als das Traden anderer Assets. Obwohl die Trading-Grundlagen dieselben sind, ist jeder Rohstoff anders. Die Faktoren, die zum Beispiel Weizenpreise beeinflussen, wirken sich nicht unbedingt auf die Ölpreise aus. Es ist wichtig, dass Sie sich selbst bilden über jeden Rohstoff, den Sie zu traden beabsichtigen, und die verschiedenen Faktoren, die seinen Preis beeinflussen. Ihre Fähigkeit, den gewählten Markt sorgfältig zu analysieren, wird viel dazu beitragen, Ihre Erfolgschancen zu steigern.

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