Was ist der Unterschied zwischen
Forex und CFD?

Was ist der Unterschied zwischen
Forex und CFD?

Forex und CFDs:
Their
Differences and
Similarities

Forex (Devisen) und CFDs (Contracts for Difference, Differenzkontrakte) sind populäre Investitionsoptionen für viele Trader weltweit. Beide bieten verschiedene Vorteile, die sie für Leute attraktiv machen, die auf den Finanzmärkten Erfolg haben möchten. Viele Trader fragen sich jedoch, welche der beiden die bessere ist.

Die einfache Antwort ist, dass keiner der beiden Märkte besser als der andere ist. Angesichts dessen ist die richtige Frage, die gestellt werden muss, was die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen den beiden Märkten sind. Dadurch ist es einfacher zu erkennen, welcher Markt Ihren Zielsetzungen und Ihrem langfristigen Tradingplan besser entspricht.

Überblick: Wie sind die CFD-
und Forex-Märkte?

Mit einer Geschichte von hunderten Jahren ist der Devisenhandel eine der ältesten Formen des globalen Handels. Heute ist der Forex-Markt der am meisten getradete Finanzmarkt auf der Welt mit einem täglichen Handelsvolumen von insgesamt $6,6 Billionen.

Der CFD-Markt ist im Vergleich zum Forex-Markt mit einer kürzeren Geschichte seit Anfang der 1990er Jahre relativ neu. Über die Jahre hinweg haben sich CFDs zu einem innovativen Tradinginstrument entwickelt und werden unter Tradern zunehmend populärer.

CFD Trading vs. Forex
Trading: What are the
Differences?

1. Die Auswahl der Instrumente

Der Hauptunterschied zwischen Forex-Trading und CFD-Trading ist, dass sich Forex-Trading auf Währungen beschränkt, während Differenzkontrakte eine breitere Palette von Assets abdecken.

Beim Forex-Trading sind die acht Hauptwährungen für den Großteil des Handelsvolumens auf dem Devisenmarkt verantwortlich. Während viele Forex-Broker Tradern zwischen 40 und 70 Währungen anbieten, die Majors, Minors und Exoten umfassen, offeriert CFD-Trading tausende Instrumente darunter auch Währungen. Infolgedessen ist Forex-Trading direkter, weil es nur den Handel mit Devisen umfasst, während CFD-Trading im Allgemeinen komplexer ist.

Einige der häufig gehandelten CFDs sind auf Devisen, Aktien, Indizes und Commodities. Das gibt Ihnen Zugang und Exposure zu einer sehr breiten Palette von Tradinggelegenheiten einschließlich internationaler Aktienportfolios, auf die Sie anders möglicherweise nicht zugreifen könnten. Da außerdem Kryptowährungen mehr Popularität als ein weltweit anerkanntes digitales Asset gewinnen, haben auch CFDs auf Kryptowährungen begonnen, eine Menge Interesse auf dem Markt zu wecken.

2. Kontraktgrößen

Im Devisenhandel ist die Lotgröße unabhängig vom getradeten Währungspaar einheitlich. Das Standardlot sind 100.000 Einheiten der Währung. Broker bieten auch kleinere Konten an, die Bruchteile des Standardlots sind. Das sind Mini-, Mikro- und Nanolots, die 10.000, 1.000 bzw. 100 Einheiten der Währung entsprechen.

Neben der bedeutenden Flexibilität bei den Instrumenten, die Sie traden können, bietet CFD-Trading auch eine breite Palette von Kontraktgrößen an. Je nach Instrument, das Sie zu traden gewählt haben, verändert sich die Menge des Assets in einem CFD. Bei Metallen ist zum Beispiel ein Standardkontrakt über 100 Unzen, während bei Aktien ein Standardkontrakt über eine Aktie ist.

3. Markteinflüsse

Auf CFD- und Forex-Märkte wirken sich unterschiedliche Faktoren aus. Die Kursbewegungen auf dem Forex-Markt werden hauptsächlich von globalen makroökonomischen Ereignissen und Wirtschaftsfaktoren beeinflusst. Das kann Aspekte wie große Veränderungen bei der Beschäftigungslage in einer bestimmten Region, Risikostimmung, Erwartungen in die Geldpolitik und wie sie sich auf das BIP der Länder auswirkt, deren Währungen getradet werden, internationale politische Veränderungen und bis zu einem gewissen Grad Umweltfaktoren beinhalten.

Die Kursschwankungen auf dem CFD-Markt hängen andererseits von den spezifischen Faktoren ab, die sich auf das getradete Instrument auswirken. Das kann Faktoren wie Trendänderungen bei einem bestimmten Wirtschaftssektor oder Angebot und Nachfrage eines bestimmten Rohstoffes beinhalten.

Dieselben Faktoren, die sich auf den Forex-Markt auswirken, können sich auch auf CFD-Kurse auswirken:

  • Die Gewinne der jeweiligen Aktien in einem Index beeinflussen die Kurse von CFDs auf Indizes wie dem FTSE100, S%P500 und DAX30.

  • Die Kurse von CFDs auf Rohöl werden in erster Linie von der Saison oder von Angebot und Nachfrage für Öl bestimmt.

  • Kurse von CFDs auf Aktien werden weitgehend von unternehmensspezifischen Ereignissen und Geschäftsfaktoren wie Übernahmen und Gewinnen beeinflusst.

  • Elemente wie Angebot und Nachfrage von Kryptowährungen und die Anzahl von konkurrierenden Kryptowährungen auf dem Markt wirken sich auf CFDs auf Kryptowährungen aus.

4. Die Tradingkosten

Obwohl die Kosten von CFD- und Forex-Trading teilweise auf den Spreads basieren, fallen bei CFDs tendenziell auch andere Kosten an, die je nach Tradingkonditionen und dem Basiswert variieren. Für CFD-Positionen, die über Nacht gehalten werden, können Übernacht-Finanzierungskosten entstehen. Während CFDs auf Devisen und Rohstoffe normalerweise nur den Spread als Tradingkosten haben, können die Transaktionskosten von CFDs auf Aktien Courtagen enthalten.

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CFDs on Tighter Spreads

Welche Ähnlichkeiten gibt es zwischen
CFD-Trading und Forex-Trading?

1. Non-ownership of the
Underlying Asset

Ob Sie sich nun für CFD- oder Forex-Trading entscheiden, auf beiden Märkten sind Sie nicht Eigentümer des getradeten Basiswerts. Beim Traden des Währungspaars EUR/USD zum Beispiel kaufen Sie nicht wirklich Euro und US-Dollar, sondern spekulieren darauf, ob der Wert des Euro im Vergleich zum US-Dollar steigen oder fallen wird.

Ähnlich beim Traden von CFDs, wenn Sie zum Beispiel einen CFD auf den FTSE 100 kaufen, kaufen und besitzen Sie nicht wirklich die Aktien der FTSE-Börse, deshalb der Name Differenzkontrakt. Dasselbe gilt, wenn Sie einen CFD auf Rohstoffe wie Öl traden. Sie sind nicht Eigentümer eines Fasses Öl, sondern spekulieren, ob der Ölpreis steigen oder fallen wird.

2. Ähnliche Ausführungsprozesse

Both CFD and forex trading involve similar trade execution processes. The same platform handles the execution of the trades, using similar pricing methods and trading charts. Additionally, a network of banks, rather than one centralised exchange, processes both forex and CFD trades.

3. Potential to Trade
Both Long and Short

Einer der Hauptvorteile von CFD-Trading ist, dass Sie nicht nur auf Kursbewegungen spekulieren können, wenn der Markt steigt, sondern auch wenn er fällt. Wenn Sie glauben, dass der Basiswert steigen wird, gehen Sie beim Trade long (Sie kaufen). Wenn Sie glauben, dass der Basiswert fallen wird, gehen Sie short (Sie verkaufen).

Wenn Sie zum Beispiel glauben, dass der EUR/USD-Kurs steigen wird, können Sie einen Forex-CFD kaufen. Sie gewinnen, wenn der Euro-Wert in US-Dollar steigt, oder Sie verlieren, wenn der Euro-Wert fällt.

Ähnlich ermöglicht die hohe Liquidität des Forex-Markts das Traden sowohl bei Aufwärtstrends als auch Abwärtstrends. Bei einem steigenden Markt können Sie ein Währungspaar zu einem niedrigeren Kurs kaufen und durch Verkauf zu einem höheren Kurs beim Schließen des Trades einen Gewinn machen. Bei einem fallenden Markt tun Sie das Gegenteil. Sie verkaufen das Währungspaar und machen einen Gewinn, wenn Sie es zu einem niedrigeren Preis zurückkaufen.

4. Die Notwendigkeit der Trading-Grundkenntnisse

Forex und CFDs sind beides Investitionsarten auf Finanzmärkten, weshalb Erfolg auf beiden Märkten Finanzmarkt-Grundkenntnisse erfordert.

Wesentlich ist es auf beiden Märkten, vor dem Traden Trading-Knowhow zu haben. Sie müssen wissen, wie jeder Markt funktioniert: angefangen beim Verständnis der verschiedenen Begriffe wie Spread, Kurslücken und Margin-Calls bis zur Kenntnis der verschiedenen Marktanalysemethoden und allem dazwischen. Beide globalen Märkte sind dynamisch, sodass regelmäßige Aktualisierung und Erweiterung Ihrer Kenntnisse wichtig sind, um mit allen sich ergebenden Änderungen mitzuhalten.

Sie brauchen auf beiden Märkten einen vernünftigen Plan und eine Strategie, wenn Sie Ihre Erfolgschancen erhöhen möchten. Ohne Plan oder Strategie kommt Ihr Trading einem Glückspiel gleich, was ein schneller Weg ist zu scheitern.

Die Tradingstrategie muss ein solides Risiko- und Geldmanagement beinhalten, und einen Teil des Plans muss eine Menge Übung mit einem Demo-Konto ausmachen. Schließlich ist Trading eine Fertigkeit, deren Verfeinerung Zeit braucht.

5. Use of Margin
and Leverage

Sowohl CFD-Trades als auch Forex-Trades bieten Zugang zur Margin. Die Margin wird jedoch beim Forex-Trading normalerweise als Hebelverhältnis notiert. Das bedeutet, wenn ein CFD eine Margin von 2% hat, muss ein Trader sein Konto mit 2% des Gesamtwerts des Kontrakts ausstatten. Andererseits wird beim Forex-Trading die 2%-Margin im Allgemeinen als 50:1-Hebel notiert.

Eine niedrigere Marginanforderung bedeutet weniger Kapitaleinsatz mit höheren potenziellen Erträgen. Das ist deshalb so, weil sie es ermöglicht, Ihre Position stärker zu hebeln im Vergleich dazu, wenn Sie eine höhere Margin hinterlegen müssen. Zum Beispiel entspricht eine 2%-Margin einem 50:1-Hebel, während eine höhere Marginanforderung von 10% einem kleineren Hebel von 10:1 entspricht. Mit der niedrigeren Margin entsteht jedoch höheres Risikopotenzial, was im folgenden Beispiel veranschaulicht wird.

Beispiel: Das Tradingrisiko bei einer niedrigen und höheren Margin

Zur Veranschaulichung der Wirkung von verschiedenen Margins verwenden wir CFDs auf Forex und nehmen zwei verschiedene Szenarios an: eines mit einer 2%-Margin und das andere mit einer 5%-Margin.

Bei einer

2%

Margin

Angenommen Sie haben ein Konto in USD, und EUR/USD werden zu 1,0831 gehandelt. Ihre Analyse ergibt, dass der EUR gegenüber dem USD leicht schwächer werden wird, sodass Sie sich entschließen, drei Minikontrakte EUR/USD um €30.000 zu verkaufen, wodurch Sie US$32.493 kaufen. Bei einer Marginrate von 2% müssen Sie nur $649,86 (2% x $32.493) einzahlen, das heißt, Sie kontrollieren eine $32.493-Position mit nur $649,86. Wenn Ihre Vorhersage korrekt ist und der Wechselkurs auf 1,0762 fällt, gewinnen Sie 69 Pips. Jedes Pip ist in einem Minikontrakt $1 wert, sodass Ihr Gewinn $207 (69 Pips x $1 x 3 Minikontrakte) beträgt.

Hätten Sie die erforderlichen $32.493 investiert, hätten Sie ebenfalls $207 gewonnen, aber das hätte nur 0,64% Ihres Kapitaleinsatzes entsprochen (100 x [$207/$32.493]). Die Nutzung der Margin ermöglicht Ihnen, den Gewinn auf 30,4% Ihres ursprünglichen Kapitaleinsatzes zu vergrößern (100 x [$207/649,86]). Anders ausgedrückt, Sie bekommen denselben Gewinn bei beträchtlich niedrigeren Kosten. Die 2%-Margin bedeutet, Sie bekommen einen Hebel von bis zu 50:1. Dieser Hebel ist jedoch zweischneidig. Er kann Ihre Verluste genauso leicht vergrößern wie Ihre Gewinne.

Berücksichtigung des Hebels

Wenn aber beim selben Beispiel Ihre Vorhersage falsch ist und der Kurs auf 1,0929 steigt, würden Sie 98 Pips verlieren. Ihr Verlust betrüge $294 (98 Pips x $1 x 3 Minikontrakte).

Angenommen Sie haben den gesamten verfügbaren Habel von 50:1 auf Ihren Trade angewandt, würde es nur einer gegenläufigen Bewegung von 2% (die $649,86) bedürfen, um Ihr gesamtes Kapital aufzubrauchen. Bei diesem Beispiel würde der Verlust von 98 Pips einen Verlust von 45,2% Ihres ursprünglichen Kapitals in einem einzigen Trade bedeuten. Die allgemeine Regel ist, nicht mehr als 1% von Ihrem Konto in einem Trade zu riskieren. Dieser eine Trade würde Sie einem sehr hohen Risiko ausgesetzt haben.

Hebel mit einer

5%

Margin

Unter Verwendung des Szenarios mit 2% Margin wäre bei einer Marginrate von 5% die erforderliche Hinterlegung $1.624,65 (5% x $32.493). Wenn der Kurs dann auf 1,0929 steigt, wäre der Trade weiterhin ein Verlust von $294. Bei einer 5%-Margin wäre jedoch eine gegenläufige Bewegung von 5% erforderlich, um Ihr Kapital aufzubrauchen. In diesem Szenario wäre auch bei Verwendung des gesamten verfügbaren Hebels von 20:1 der Verlust nur 18,1% Ihres Kontos (100 x [$294/$1.624,65]). Sie wären in einer besseren Position als bei Verwendung des 50:1-Hebels.

Niedrigere Margin und höherer Hebel bringen höheres Risiko mit sich. Im Allgemeinen sollten Sie nicht die gesamte verfügbare Margin verwenden und sollten den Hebel nur dann einsetzen, wenn es klar vorteilhaft ist. Der Hebel kann Verluste ebenso wie Gewinne signifikant vergrößern, weshalb es vernünftig ist, Risikomanagementstrategien wie Stop-Loss- und Take-Profit-Orders einzusetzen. Hinweis: CFD-Trading bringt hohes Risiko mit sich. Margin-Calls können häufig sein, und es ist möglich, mehr Geld zu verlieren, als ihre anfängliche Margin beträgt, und mit einem negativen Saldo enden, außer Ihr CFD-Broker bietet einen Schutz dagegen.

6. Verfügbarkeit von Bildungsressourcen

Einige Zeit waren die Informationen über Forex-Trading einfacher verfügbar als die über CFD-Trading, da der private Devisenhandel seit längerem einem größeren Online-Publikum offen stand. Seit CFDs populärer wurden, sind zunehmend mehr hochwertige Ressourcen für CFD-Trading verfügbar, um Tradern zu helfen, sich auf dem komplexen Markt zurechtzufinden. Der fehlende Zugang zu guten Bildungsressourcen ist kein Faktor mehr, der Personen vom Einstieg in den Forex- und CFD-Markt abhält. Tiefergehende Fundamental- und technische Analysen plus Tradingbildung finden Sie in unserem Blog Traders Hub.

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Forex und CFDs:
Auf welchem Markt traden?

Wenn es um die Wahl zwischen CFD- oder Forex-Trading geht, ist es letzten Endes eine Frage Ihrer Präferenzen, Ihres Risikoprofils und schließlich Ihrer Tradingziele. Beide Tradingmöglichkeiten haben ihre Vor- und Nachteile, und jeder Markt kann Ihnen beim Trading einen Profit bringen. Manchmal entscheiden sich Trader, die ausreichende Kenntnisse und Übung auf dem CFD- und dem Forex-Markt haben, auf beiden zu traden.

Wenn Sie wissen, worin sich CFDs und Forex ähneln und worin sie sich unterscheiden, können Sie eine informierte Entscheidung treffen. Dies wird zu einer effizienteren Tradingstrategie führen und Ihr Potenzial erhöhen, langfristig eine erfolgreiche und ertragreiche Tradingkarriere in einem oder in beiden globalen Märkten zu machen.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, wie man Devisen und Differenzkontrakte tradet, eröffnen Sie ein Demo-Konto bei FP Markets und machen Sie sich mit unserer Tradingplattform, dem Forexmarkt und den CFDs vertraut und testen Sie Ihre Tradingstrategie.

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